Was ist Ambulante Pflege?

Ein Tag mit uns

Immer mehr Menschen wünschen sich, im Alter so lange wie möglich ein selbständiges Leben im vertrauten Umfeld zu führen. Mit uns als Ambulanter Pflegedienst an der Seite ist der Wunsch auch möglich. Dank medizinischem Fortschritt und unserem Sozialsystem in Deutschland ist der Verbleib im häuslichen Umfeld – trotz Pflegebedürftigkeit – kein Problem mehr.

Wir als Ambulanter Pflegedienst bieten Ihnen rund um die Uhr die Sicherheit, selbstbestimmt zu Hause bleiben zu können.

Beratung

Häusliche Pflege

Krankenpflege

Unsere Kunden haben alle ihren eigenen, individuellen Bedarf an Pflege und Betreuung. Wenn Sie unsere Pflegedienste in Anspruch nehmen wollen, dann stimmen wir mit Ihnen persönlich ab, wie wir Ihnen ganz individuell helfen können – es gibt keinen vorgegebenen festen Plan. Folgend stellen wir Ihnen Schilderungen von Kunden mit unterschiedliche Fällen in der ambulanten Pflege zur Verfügung, natürlich haben wir die Namen der Kunden geändert um die Privatsphäre und den Datenschutz zu wahren.

Barbara M. und HPT Hanseatisches Pflege-Team

Zum Glück wurde ich unterstützt

Barbara M. ist 80 Jahre alt und lebt seit über 50 Jahren mit ihrem gleichaltrigen Ehemann Theo in ihrer vertrauten 3-Zimmer-Wohnung, in einem Stadtteil Hamburgs. Sie pflegen langjährige Freundschaften zu Nachbarn und notwendige Geschäfte erreichten sie alle zu Fuß.

Es kam plötzlich und unerwartet. Ihr Mann wollte nur, wie jeden Tag, zum Briefkasten. Er stürzte so unglücklich, dass Hüfte und ein Oberarm gebrochen waren. In der Klinik, nach der schweren OP, hatte sie große Sorge, wie sie zuhause den Alltag mit ihrem Mann schaffen wird. Sie hat ja auch niemals die nötige Kraft, ihn zu stützen oder gar hochzuheben. Zum Glück gibt es schon in der Klinik eine Beratung, eine sogenannte Überleitpflege für eine Versorgung und Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt. Wir entschieden uns für das nahegelegene HPT Hanseatisches Pflege-Team, um die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt und der geplanten Reha zu Hause zu überbrücken. „Dank der fachlichen Beratung und der bedarfsgerechten Leistungserbringung haben mein Mann und ich die Zeit bis zur Reha gut bewältigt,“ betont Barbara. „Der Pflegedienst berät einen ausführlich und kümmert sich um den ganzen behördlichen Papierkram.“ Nach einer gewissen Zeit und nach der Reha war Barbara so gut eingeführt, dass sie die Pflege alleine weiterführte.

Die Angebote der Betreuung und Verhinderungspflege, die neben dem Pflegegeld zur Verfügung stehen, ermöglichten Barbara auch mal einen Urlaub mit ihrer Freundin im Harz – guten Gewissens, da ihr Mann bestens vom HPT versorgt wurde. „Ich bin so froh, dass ich weiter mit meinem Mann in der Wohnung bleiben kann und er nicht in ein Pflegeheim muss. Es musste zwar einiges in der Wohnung dafür eingerichtet werden, aber der Pflegedienst stand uns von Anfang an beratend zu Seite“, so Barbara. „Mein Mann muß einige Medikamente nehmen, auch wegen zusätzlichen Krankheiten, die durch den Klinikaufenthalt aufkamen. Gut, dass der Pflegedienst sich komplett darum kümmert, was er wann nehmen muss. Ich hätte Angst, ihm nicht die richtigen Medikamente zum richtigen Zeitpunkt zu geben.“

Eines Nachts stolperte er vor dem Bett. „Ich rief gleich die Nummer des Pflegedienstes an. Jemand vom Pflegedienst kam und kümmerte sich um alles. Ausser ein paar Prellungen ist zum Glück nichts passiert. Gut zu wissen, dass der HPT rund um die Uhr erreichbar ist,“ erzählt Barbara immer noch, als sei es gestern passiert.

Barbara, der Hausarzt und der Pflegedienst haben sich jetzt darum gekümmert, dass ihr Mann Pflegegrad III bekommt. Da seine Mobilität doch sehr eingeschränkt ist und er einiges im Alltag trotz der Hilfe Barbaras nicht selber erledigen kann. „Das wichtigste für uns ist, so lange wie möglich zusammen zu bleiben – und das in unseren eigenen vier Wänden. Uns darf man nicht trennen, nicht nach über 50 Ehejahren,“ schmunzelt Barbara.

Leistungen

Ambulante Pflege

Manfred L. und die spezielle ambulante Palliativversorgung des HPT

Als meine Frau an Krebs erkrankte

Manfred L. lebt mit seiner Frau Rita seit 40 Jahren in einem kleinen Häuschen im Stadtteil Wandsbek. Beide waren sie bis zum Renteneintritt berufstätig. Sie freuten sich auf einen wohlverdienten Lebensabend in ihrem gemütlichen Zuhause.

Die Symptome bei Manfreds Frau kamen schleichend und immer in kürzeren Abständen. Nach einer intensiven medizinischen Untersuchung stellten die Ärzte einen Gehirntumor im fortgeschrittenen Stadium fest. Der gesundheitliche Zustand Ritas hatte sich dann auch rasant verschlechtert. „Aufgrund des Alters meiner Frau und der Lage des Tumors war eine Operation viel zu riskant. Wir waren mit der Diagnose völlig überfordert und wussten auch nicht, wie es jetzt weiter gehen soll“, erzählt Manfred schweren Herzens.

Einfache Dinge des Lebens – der Haushalt, den Einkauf, An- und Ausziehen, Wäsche – konnte meine Frau nicht erledigen. Manfred hatte nicht die Möglichkeit, dies zu bewältigen und bei seiner Frau zu sein. Die Ärzte rieten ihm, eine spezielle ambulante Pflege in Anspruch zu nehmen – ein SAPV-Team. Spezialisiert ambulante Palliativversorgung bedeutet, dass ein Team aus Palliativärzten und speziell ausgebildeten Pflegekräften sich um die Versorgung mit Schmerzmedikamenten, Medikamenten gegen Übelkeit und anderer Symptome kümmern. HPT ist dafür genau richtig, die haben so ein SAPV-Team. Und das Team ist helfend und beratend da in einer solch belastenden Zeit, wenn ein Partner an Krebs stirbt. „Die Begleitung während dieser schlimmen Zeit, als meine Frau im Sterben lag, hätte ich ohne HPT und den Ärzten nicht geschafft“, so Manfred. „Ohne diese schmerzlindernden Medikamenten und die medizinische und pflegerische Unterstützung hätte meine Frau nicht zu Hause bleiben können. In einer Klinik zu sterben kam für uns beide nicht in Frage“.

Das HPT-Team übernahm die Pflege, kümmerten sich um die Wohnung und den Einkauf und Besorgungen, so dass Manfred ganz für Rita da sein konnte. Das war sehr wichtig für ihn – da zu sein. Als Rita schließlich ruhig einschlief, war Manfred froh, da gewesen zu sein und genügend Zeit noch mit ihr verbracht zu haben. „Ich bin den Mitarbeitern des Hanseatischen Pflegeteams so dankbar, dass sie da waren und es uns ermöglicht haben, Rita zuhause zu pflegen und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen.“

Leistungen

Ambulante Pflege